Die Entstehung...

Gründungsdatum "Hüttnstammtisch Biermuda-Dreieck"

Sonntag, 30. November 2003

 

Gründungsdatum "Bierfaizzl-Hüttn"

Montag, 5. Januar 2004

„Hüttnstammtisch Biermuda-Dreieck“ und „Bierfaizzl-Hüttn“… beim Stammtisch handelt es sich um den Verein sozusagen und die Hüttn ist das Stammlokal, der Sitz sozusagen des Stammtisch.

 

Das ganze begann eigentlich schon im Jahre 1983, als zünftige junge Burschen, unter Ihnen ein gewisser Nothaft Helmut, in Ensbach die sogenannte „Waidla-Hütt`n“ errichteten. Einige ältere Mitglieder unserers Stammtisches wie z. B. da Eili, Sir, Mellner, Tango, Binser, Flash, Keppe usw. die das „Hüttnerbe“ Ihrer Väter sozusagen übernahmen hatten in den späten Neunzigern bis 2003 in dieser besagten „Waidla-Hütt`n Ensbach“ Ihren Stammtreffpunkt. Es wurde damals auch gleich ein Stammtisch gegründet die „Stammtischrunde Waidla-Hütt`n“. Auch damals wurde schon traditionell der Montag als Stammtischtag eingehalten. Die damals aktivsten Mitglieder dieses Stammtisches die auch gleichzeitig eine Art Vorstandschaft bildeten und sich um die meisten Annehmlichkeiten was die Hütt`n und den Stammtisch betraf kümmerten waren damals da Sir, Eili, Mellner und Tango. Nachdem da Sir und da Tango Ende des Jahres 2002 den Einberufungsbescheid zur Bundeswehr bekamen, da Eili und da Mellner die Lehre begannen und somit die ganze Woche entweder in der Arbeit oder in der Schule auswärts waren wurden von uns vier Leuten schon befürchtet „Was werds mit da Hütt`n bloß werden wenn wir uns um nichts mehr kümmern können?“ Das war zu Beginn des Jahres 2003. Tja und die Befürchtungen hatten sich leider Bewahrheitet. Da die damals älteren Mitglieder einfach die Zeit durch Beruf zum Teil Familie usw. nicht mehr so aufbringen konnten wie es bei uns Vieren der Fall war blieb die Hütt`n in dieser Zeit drei Personen überlassen die zwar ebenfalls Mitglied beim Stammtisch waren, nebenbei aber auch eine eigene rechtsorientierte Partei gründeten, der sie mehr Interesse zubrachten und die Hütt`n somit in dieser Zeit kurzerhand in Ihr Stammlokal umfunktionierten. Als wir Vier dann im Spätsommer 2003 wieder zum erstenmal die Möglichkeit hatten an einem Montag in die Hütt`n zu kommen erbot sich uns ein komisches Bild. Alles war total umgebaut, man sah Schwarz-Weiß-Rot Flaggen hängen usw. Das alles tat uns sehr weh, es war einfach kalt geworden in der Hütt`n, kein Zeichen mehr von einem zünftigen und lustigen Stammtisch...aus der Hütt`n stach nur noch eiskalte Politik. Nachdem wir versuchten das Gute aus dem Ganzen zu schöpfen und trotzdem fortan wieder Montags Stammtisch abzuhalten stellten wir aber leider auch bald fest das wir eigentlich gar nicht mehr so richtig erwünscht waren...tja und die Hütt`n gehörte leider keinem von uns Vieren sondern einem Mitstreiter der Anderen... so haben wir entschlossen, schweren Herzens, es seinzulassen. Es wurde noch viel diskutiert, da ja die anderen die sich jetzt derart massiv veränderten eigentlich auch immer zu unseren besten Kumpels zählten und das ganze irgendwie alles sehr traurig ist... Aber das ist eine andere Geschichte...

 

Also gab es vorerst weiterhin keinen Montagsstammtisch mehr. Für uns alle ging etwas sehr wertvolles verloren. Unser Stammtisch bedeutete Zusammengehörigkeit, Kameradschaft und einfach miteinander reden. Jedem von uns fehlte es...es schien als sei unsere schönste Zeit vorbei! Bis zu einem geschichtsträchtigen Sonntagmorgen im Winter 2003. Da Tango und da Sir waren am Samstag davor in einer Christbaumversteigerung, natürlich erreichten sie einen gewissen Promillestand! Als sie am nächsten Morgen total kaputt aus dem Koma ääh Schlaf erwachten, einer auf der Eckbank, der andere auf der Couch, stellte da Tango fest „Verdammt i muaß iatz glei Zuckerschnitzl hoin, bin eh scha sauber z`spät dran!“ Da er die Zuckerschnitzel beim Sir seinem Onkel holen musste entschied sich dieser kurzerhand an Tango zu helfen. Nachdem Sie alles verladen hatten tranken Sie mit`m Geiß Helmut (Sir`s Onkel) noch die eine oder andere Halbe und dann fiel der Grundstein für die „Bierfaizzl-Hüttn“ sowie den „Hüttnstammtisch Biermuda-Dreieck“. Es war so, dass da Tango und da Sir mit`m Helmut wieder so über die ganze Sache sprachen und weil’s doch schade ist weil`s in der Hütt`n immer so zünftig war usw. Da sagte da Helmut aus heiterem Himmel: „Ja bauts eich hoid selba wieda oane, is doch glei vorbei. Es sads lauter gstandne Kerle, a jeda kann wos anders und vom Sir obm do habts an recht schena Platz wos es hinstelln könnt`s!“

 

Gesagt getan! Die Neuigkeit wurde schnell bei den passenden Leuten publik gemacht und man vereinbarte ein Treffen nur eine Woche nach dem geschichtsträchtigen Zuckerschnitzelholen.Es war am 1. Advent des Jahres 2003 im alten Stall der Familie Bauer in Böhaming (beim Sir hoid) wo man über den Bau der neuen Hütte redete und plante. Es war an diesem Sonntag, den 30. November 2003 da Binser, dMausi, da Tango, da Keppe, da Eili, da Mellner und da Sir anwesend. Der „Hüttnstammtisch Biermuda-Dreieck“ wurde gegründet! Warum Biermuda-Dreieck? Tja die Ortschaften Böhaming, Ensmannsberg und Ensbach woher die meisten Stammtisch-Mitglieder kommen und welche auch um die geplante Hüttn liegen bilden das Biermuda-Dreieck, hier leben die durstigsten Menschen...wer da einmal reinkommt, kommt so schnell nicht mehr raus(ch)! An diesem Tag wurde auch noch mit dem Bau begonnen...die Hüttn wurde ausgesteckt!

 

In den nächsten sechs Wochen wurde von allen gewerkelt wie die Sau, zum Teil auch Nachts. Durch sehr kooperative Unternehmen wie „Zimmerei Rudolf Schrimpf Auerbach“, „Karl-Lallinger-Bau Kapfing“, „Sägewerk Alois Röhrl Ensbach“ und „Reifendienst Stangl Sepp Böhaming“ die uns Materialien, Werkzeuge usw. sehr günstig und zum Teil kostenlos und auf Rechnung zur Verfügung stellten konnten wir problemlos dahinwerkeln. Innerhalb der Bauphase kamen auch schon wieder jede Menge neue Interessenten und Mitglieder hinzu sodass der Stammtisch wuchs und das ganze Bauen immer schneller voran ging. Man hatte während der Zeit des Baus nur immer eine Frage die die sich fortwährend stellte: „Wie soll die Hüttn eigentlich heißen?“ Es waren viele Namen im Umlauf wie z.B. „Bierhüttn“, „Biermuda-Hüttn“, „Woidhüttn“ oder auch „Hausstoa-Hiaba“...aber nichts war so das jeder begeistert gewesen wäre. Alles änderte sich wieder aufgrund einer Christbaumversteigerung. Es war beim „Stammtisch zur Linde“ in Lalling wo wir mit`m „Hüttnstammtisch Biermuda-Dreieck“ in Ihrer Christbaumversteigerung 2003 zu Gast waren als da Loinga fragte ob wir überhaupt wüssten das s`Bierfaizzl ansich (also worauf man den Hopfentrunk gewohnheitsweise abstellt) heuer 100 Jahre alt würde...nebenbei sprach man am Tisch aber auch schon wieder über einen Namen für die Hüttn...das ganze vermischte sich und der Name „Bierfaizzl-Hütt`n“ zu Ehren von 100 Jahre Bierfaizzl wurde entdeckt. Jeder der in d`Hüttn reinkommt sollte der wichtigen Erfindung/Entdeckung des Bierfaizzls gedenken! Dieser Name hat einen historischen Hintergrund, hört sich gut an und gefiel auch noch jedem. So war auch ein Name für d`Hüttn gefunden.

 

Nach dem Beenden des Baus wurde am Montag, den 5. Januar 2004 das Firstbier der Hüttn gefeiert und offiziell die „Bierfaizzl-Hüttn“ gegründet und eröffnet. Fortan war wieder jeden Montag traditionell Stammtisch angesagt, sowie natürlich sämtliche Veranstaltungen/Feste/Partys übers Jahr über. Dazu erfahren Sie aber mehr in der Veranstaltungs-Chronik bzw. auch in unserem Veranstaltungs-Kalender! Am Freitag, den 28. Mai 2004 anlässlich der Gartenfest-Grillparty wurde die „Bierfaizzl-Hüttn“ offiziell mit Richtspruch und Ritual feierlich vor vielen Leuten von unserem Zimmerer Loinga (in Zimmererkluft) eingeweiht.

 

Somit gibt’s wieder eine Hüttn und an Stammtisch und der Kreis hat sich geschlossen.

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